Michaela Karl über Kriegsberichterstatter, über Isadora Duncan und über die Münchner Turmschreiber
Shownotes
„Jeder Mensch sollte sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen“, sagt Michaela Karl. Die Schriftstellerin ist überzeugt, dass man ohne diese Beschäftigung weder die Gegenwart verstehen, noch die Zukunft gestalten kann. In ihren äußerst anregend geschriebenen Biografien über spannende, von der Öffentlichkeit bislang wenig beachtete Persönlichkeiten spielt daher der geschichtliche, gesellschaftliche und politische Hintergrund eine wichtige Rolle. Er lässt nicht nur die Porträtierten mit ihren Stärken und Schwächen anschaulich hervortreten. Sondern er beschert den Leserinnen und Lesern auch Aha-Erlebnisse, wenn sich überraschende Bezüge zu unserer Zeit erkennen lassen.
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00:00:00: Also Kultur ist für mich unsere Art, die Welt wahrzunehmen und sie zu interpretieren.
00:00:05: Alles was von Menschen geschaffen wurde das sind also auch geistige Güter, materielle Kunstwerke und aber auch soziale Einrichtungen würde ich dazu zählen.
00:00:14: Was ich ablehne ist die Hierarchie von Kultur.
00:00:16: ja also U-Musik und E-Musik oder Hochkultur und Volkskultur.
00:00:20: da gehe ich nicht mit.
00:00:22: Am liebsten beschäftige ich mich tatsächlich mit der Vergangenheit.
00:00:25: Kultur ist ja nichts Statisches, sondern das ist etwas was einem stetigen Wandel unterworfen ist und dass wir stetig weiterentwickeln müssen hinterfragen müssen kritisieren müssen.
00:00:35: also es finde ich ein ganz spannendes Thema.
00:00:38: Also Kultur braucht natürlich Geld, und zwar aus viele Leihgründen.
00:00:42: Einmal damit bestehendes Erhalten bleiben kann.
00:00:45: Dann zum Zweiten brach Kultur auf alle Fälle Geld, damit sie niederschwellig zugänglich ist.
00:00:50: Kultur muss für alle Menschen offen sein.
00:00:52: Und zum Dritten muss Kultur auch deshalb Geld zur Verfügung haben, damit die Leute die Kultur schaffen, davon leben können.
00:00:59: Das ist nicht ein Privatvergnüg, sondern ein hoher Dienst an der Gesellschaft.
00:01:03: Ich finde das müsste der Gesellschaft etwas wert sein!
00:01:07: Was bedeutet denn Kultur für Sie?
00:01:08: Kultur.
00:01:09: Was ganz Schönes, was einfach
00:01:11: gut tut!
00:01:12: Was Deutsch ist halt zum Beispiel
00:01:14: Bratwurst?
00:01:15: Kultur – ja viele unterschiedliche Meinungen an sich zu weisen und netter Zeitvertreib.
00:01:20: Wie ist es dann mit Konzert, Theater, Museen?
00:01:23: machen sie sowas.
00:01:24: ich mag schon gerne so klassische Sachen so alte Sachen bin nicht der große Kulturfan aber ab und zu manchmal
00:01:31: wird den Kultur von der Politik genügend finanziell unterstützt.
00:01:35: Es könnte wahrscheinlich noch mehr sein, aber es gibt viele andere Bereiche die auch Geld brauchen.
00:01:39: Jeder braucht Geld!
00:01:42: Zwischenton – der Kulturpolitische Podcast der Georg von Form Academy.
00:01:46: Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Koch oder Zwischenton.
00:01:49: Ich bin Michaela Friedrich und ich spreche heute mit der Autorin, Schriftstellerin und Turmschreiberin Michaela Kahl.
00:01:57: Schön dass Sie sich die Zeit nehmen Frau Kahl das wir über Kunst- und Kultur sprechen können!
00:02:01: Ja vielen
00:02:02: Dank für die Einladung!
00:02:03: Sie sind seit Zwei Tausend Neun Turmsschreiberinnen.
00:02:07: was ist denn eine Turmscheiberin?
00:02:08: Und was macht
00:02:09: sie?
00:02:10: Also die Turmschreiber sind einfach eine Vereinigung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die sich irgendwie im bayerischen Raum bewegen.
00:02:19: Die müssen nicht unbedingt etwas über Bayern schreiben sondern... irgendwie müssen sie etwas haben, was zu diesen Bayern gehört.
00:02:26: Und das ist ja sehr vielfältig weil Bayern auch eigentlich ein sehr buntes Völkchen isst.
00:02:32: also wir sind ja im Endeffekt eine Mischung aus allen möglichen Volksstämmen, aus all den möglichen Kulturen und aus alle möglichen Genres und so sind auch die Turmschreiber.
00:02:40: Also wir sind im endeffekt einen ganz bunten Haufen der dieses kulturbayern dieses künstlerische bayern repräsentieren soll.
00:02:47: Es gab ja eben Kocher Zwischentouren Da hatten wir schon Turmschreiber außer ihnen, denn Jaramir Konetschnie kürzlich Friedrich Anni.
00:02:55: Und als allerersten Gast hatte ich Holger Petz.
00:02:58: also das ist jetzt hier nicht eine totale Premiere.
00:03:01: was mir auffällt is dass die Turmsschreiber offensichtlich sehr produktiv sind.
00:03:05: Also zumindest bei Friedrich-Anni ist es auch der Fall.
00:03:07: Der schreibt sehr viel wie sie auch.
00:03:10: Sie haben unglaublich viele Veröffentlichungen und sie schreiben überwiegend Biografien Über verschiedene Persönlichkeiten.
00:03:18: Es sind sehr.
00:03:20: mich würde interessieren, ob sie das schon als Kind gerne gemacht haben.
00:03:24: Einfach Personen porträtiert die es tatsächlich im realen Leben mal gegeben hat.
00:03:29: Also trotzsächlich habe ich als Kind keine Personen portratiert.
00:03:32: aber ich hab schon immer wahnsinnig gerne Biografien gelesen und da ist mir schon aufgefallen dass es sehr viele Männerbiografien gibt, sehr viele Herrscher-Biografien Aber so diese Leute, die ich interessant gefunden hätte.
00:03:47: Also Menschen, die nicht an den Schaltstellen der Macht saßen, die eben eigentlich keine Mittel zur Verfügung hatten, die Welt zu verändern und die sie doch so verändert haben dass Ich als Frau davon profitieren kann.
00:03:59: über die gab es wahnsinnig wenig Und vielleicht hat mich das angesprochen darüber zu schreiben weil schreiben oder Schriftstellerin zu werden Das war schon ein Kindheitstraum von mir.
00:04:09: also ich hatte als kind Als Jugendliche zwei Berufswünsche, das eine wäre Kriegsberichterstatterin gewesen.
00:04:16: Ich fand es ganz toll dass es Menschen gab die sich da hinstellen und versuchen die Wahrheit zu erzählen in mitten von Chaos.
00:04:23: also das waren meine Helden und natürlich Schriftsteller.
00:04:27: Was muss denn eine Persönlichkeit haben damit sie Lust bekommen eine Biografie über Sie zu schreiben?
00:04:33: Also die erste Grundvoraussetzung ist ganz simpel.
00:04:35: Sie muss tot sein!
00:04:36: Ich schreibe nicht über Lebende, ich finde das lebende sehr gut noch selber schreiben können und sie können noch selber ihre Geschichte erzählen.
00:04:44: Ich schreibe lieber über Menschen, die das nicht mehr können.
00:04:46: also dass es schon nochmal ein Versuch, Menschen zu Wort kommen zu lassen, dass Personen, die vom Namen her doch bekannt sind aber deren Geschichte und deren wirklicher Hintergrund oft schon vergessen wurde als ich habe meistens ja tatsächlich Personen, war eine der berühmtesten Frauen in der Welt.
00:05:05: Heute ist das nicht mehr der Fall, ja?
00:05:06: Also da gibt es halt eingefleischte Tanzfreunde die wissen wer Isadora Duncan ist.
00:05:11: oder zum Beispiel ich habe eine Doppelbiografie geschrieben über Bonnie & Clyde.
00:05:15: jeder Mensch weiß wer Bonnie und Clyde ist vor allem natürlich anhand dieses wunderbaren Films mit Fade Down Away und Warren Beatty denkt natürlich jedes waren zwei wunderschöne Menschen die irgendwie große Liebesgeschichte trallala.
00:05:26: so war's natürlich nicht.
00:05:28: Es ist eine ganz dramatische Geschichte über Die Great Depression USA in den Dreißiger Jahren, als die Leute verhungert sind.
00:05:35: Als die Leute wirklich vor der Wahl standen kriminell zu werden oder irgendwie unterzugehen so etwas nachzuerzählen und einfach den Hintergrund dessen zu erzählen.
00:05:46: ich finde das ist ganz wichtig weil es hat immer auch ganz viel mit uns zu tun.
00:05:49: also ähnliche strukturen ähnlichen sachen passieren halt doch auch wieder und dass lässt sich anhand einer biografie immer sehr gut erzählen finde ich.
00:05:58: So wie sie das erzählen bekommt man das Gefühl immer eine gesellschaftspolitische oder vielleicht sogar politische Dimension.
00:06:04: Sie sind ja auch Politikwissenschaftlerin und haben über Rudi Dusche promoviert, woher kommt denn dieses Interesse bei ihnen an diesen politischen Dingen?
00:06:13: Und daran ist dann auch letztendlich literarisch irgendwie zu fassen zu bekommen!
00:06:17: Das ist eine gute Frage.
00:06:19: Wenn ich natürlich zurückblöcke, würde ich sagen ... Ich war schon immer an der Politik, an der Welt und an der Geschichte interessiert.
00:06:26: Ich bin so aufgewachsen.
00:06:27: Auch meine Eltern sind unheimlich interessiert gewesen auch an der Geschichte.
00:06:32: Zum Beispiel war meine Mutter Anfang der Sechzigerjahre das erste Mal in Israel.
00:06:38: Sie hat sich sehr viel beschäftigt mit der NS-Zeit.
00:06:41: Ich kann mich nicht an eine Zeit erinnern, in der ich nicht wusste, was der Holocaust war.
00:06:45: als das dann durchgenommen wurde, dass das ganz viele Kinder furchtbar erschreckt hat.
00:06:51: Also ich bin einfach aufgewachsen in diesem Bewusstsein auch, dass man sich um die Vergangenheit kümmern muss und wissen muss was alles geschehen ist, um auch die Gegenwart verstehen zu können und die Zukunft dann auch zu gestalten.
00:07:03: also ich finde es sollte nicht jetzt auf Politologen oder Schriftstellerinnen beschränkt sein sondern ich finde jeder Mensch sollte sich einfach mit der Vergangenkeit auseinandersetzen.
00:07:11: Als wer die Vergagenheit nicht kennt er kann die Zukunft nicht gestalten.
00:07:14: da bin ich ganz fest überzeugt davon.
00:07:17: Die Frauen, die sie porträtieren sind ja überwiegend sehr starke Frauen.
00:07:20: Ist das auch so etwas, dass vielleicht ein Thema ist?
00:07:23: Dass für uns heute besonders aktuell ist, also wo liegt der Reiz da, den sich mit solchen Frauen heute zu beschäftigen?
00:07:28: Ich finde schon, dass diese Frauen alle in ihren Brüchen als Vorbilder taugen gerade weil sie eben nicht immer sympathisch waren.
00:07:36: aber man setzt es dann im Zusammenhang mit der Lebenssituation der Frau und mit der gesellschaftspolitischen Situation der Frau Und kann dann vieles verstehen und in ihrer Unvollkommenheit sind sie einem natürlich viel näher.
00:07:50: Irgendwie muss man diese Figur auch nahe kommen, man muss irgendwie etwas für sein jetziges Leben rausziehen Und natürlich haben die andere Kämpfe ausgefochten.
00:07:59: Vielfach sind das ja Figuren, in denen es noch keine Frauenrechte gab und keine Bürgerinnenrechte.
00:08:05: Das gibt's jetzt alles.
00:08:06: aber man muss auch ganz ehrlich sagen wenn sie wüssten dass wir heute hundert Jahre später noch nicht weiter sind das würden die gar nicht glauben.
00:08:15: Die würden nicht glauben dass Frauen heute noch weniger Geld verdienen, dass die ganze Kehrarbeit immer noch bei Frauen liegt, dass es immer noch schwierig ist mit der Kinderbetreuung vor hundert Jahren schon, plus natürlich noch andere Sachen hinzu.
00:08:29: Aber das würden die gar nicht fassen, dass wir da tatsächlich noch lange nicht am Ende sind!
00:08:34: Die Art und Weise wie sie diese Frauen beschreiben, die ist ja sehr gut zu lesen.
00:08:39: Also ihre Bücher sind jetzt keine trockenen Wälzer.
00:08:42: Sie sind sehr lebendig und schon die Titel machen ja Lust wie noch ein Martini und ich liege unterm Gastgeber.
00:08:47: das ist also die Biografie über Doroszi Parker oder Ich brauche einen Liebhaber der mich am Denken hindert.
00:08:52: Also die Biographie über Catherine Mansfield Das sind alles Zitate dieser Frauen die dann im Titel stehen.
00:08:58: Sie haben auch zwei Romane geschrieben.
00:09:00: Gibt es denn für sie eine klare Grenze zwischen der Biografie und einem Roman?
00:09:07: Schmücken Sie sozusagen Biografien ein bisschen aus oder schreiben die auf eine Art und Weise, dass man das auch als Roman lesen könnte?
00:09:13: Also ich schmücke die Biographie nicht aus.
00:09:16: also mit dieser Biografi kann man auch wissenschaftlich weiterarbeiten.
00:09:19: aber Ich bin ein Fan des literarischen Sachbuches erzählendes Sachbuch.
00:09:25: Im englischen Sprachraum wird Geschichte immer so geschrieben.
00:09:29: Da sehe ich mich eher... Es sitzt an der Schnittstelle zwischen Belletristik und Sachbuch, aber es hat tatsächlich keinerlei erfundenen Part auch wenn man sich denkt das kann's doch jetzt nicht geben!
00:09:41: Und wenn man das denkt dann mache ich genau deshalb eine Fußnote damit man wirklich sieht nein das war tatsächlich so dass hat sie wirklich gesagt und ich finde ja auch tatsächlich dass die Wirklichkeit teilweise ja so bunt ist und so unglaublich.
00:09:54: Das ist gar nicht lohnt, dass man da noch etwas hineindichtet.
00:09:58: Und deshalb ist das Buch natürlich schon allein durch die Auswahl der Person, durch den Titel.
00:10:03: Es ist immer irgendwie auch ein Stück von mir und meine Meinung.
00:10:08: Aber ich versuche trotzdem mich zurückzunehmen um die Person und die Texte sprechen zu lassen sodass die Leserinnen und Leser sich eine eigene Meinung bilden können.
00:10:16: Auch bei Unity mitfordern alle meine Personen, die früher gesagt haben, müssten mir sympathisch sein.
00:10:21: Das ist, möchte ich betonen bis zu einem gewissen Grade auf.
00:10:24: auf Unity mit Fort gewesen.
00:10:26: Aber das war echt eine Herausforderung und ich bilde mir ein, dass ich bei keinem Buch so viel gelernt habe wie bei diesem Buch über Unity mit
00:10:33: fort.".
00:10:34: Das muss man dazu sagen, Unity Midford war eine Hitler-Verehrerin, Nazi-Vererin die da wirklich auch was schon fanatisch dahinter war.
00:10:43: Was hat denn letztendlich dann dazu geführt?
00:10:46: Sie sagen in gewisser Weise war sie ihnen auch sympathisch.
00:10:48: Also ich war fasziniert von den Midfords.
00:10:50: Die Unity Midfort hatte ja noch Schwestern das waren die Kardashians der zwanziger Jahre, die waren jeden Tag in der Zeitung und Irgendwann haben alle gesagt, warum schreibt es eigentlich nicht über die Unity mit?
00:11:01: Die ist doch für ein deutsches Publikum wahrscheinlich das Allerinteressanteste.
00:11:04: Sie war ja so nah dran an Hitler wie keine andere Person aus einem anderen Land sonst und dennoch ist sie eigentlich würde ich sagen hier völlig unbekannt geblieben.
00:11:15: Gut!
00:11:15: Ich habe mich dann tatsächlich ein bisschen breitschlagen lassen und hab dann angefangen und dieses Hitler-Gruppi Bild hat eben Risse bekommen und mein Ergebnis ist eben dass sie kein Gruppi war sondern eine wirklich überzeugte fanatische Nationalsozialistin?
00:11:29: Und dass Hitler eben im Zentrum ihres Interesses stand, weil er der Führer dieser Idee war.
00:11:35: Ich habe bei dem Buch wahnsinnig viel gelernt.
00:11:37: das ist wie diese Ideologie des Nationalsozialismuses damals auch rezipiert wurde in England Wie viele Engländer hierher gereist sind um sich das anzugucken und begeistert waren?
00:11:49: Und wie sehr das als eine Jugendbewegung rezipierte?
00:11:52: Und so Typen wie Unity mit fort die können heute noch neben dir am Büffel stehen gewählt ausdrücken können, die wissen wo es lang geht.
00:12:01: Also man braucht ja nur die ganzen Rechten in den europäischen Ländern anzunehmen.
00:12:06: das sind ja optisch oder auch im Verhalten keine Typen eben wie die Nationalsozialisten von damals sondern da sind eben solche gewandten Menschen die in...das muss man sagen mit einem Lächeln dir die schrecklichsten Dinge offenbaren, die die schräglichste Politik an die Wand malen.
00:12:24: aber dass immer eben in so einem Umfeld wo du dir denkst habe ich das jetzt richtig verstanden.
00:12:29: Und die Gefahr sind ja vielmehr die Unity mit vor, als heute!
00:12:32: D.h.,
00:12:33: diese Biografien über solche Menschen, über solche Frauen oder vielleicht gerade über solche Streitbahnen halten eigentlich für uns heute auch bestimmter Learnings bereit, kann man das so sagen?
00:12:43: In jedem Fall!
00:12:45: Mein letztes Buch war ja über die Modeschöpferin Elsa Skaparelli, der in den dreißiger Jahren die Modenschöpferin weltweit war – also sie waren die Pariser Ikone.
00:12:54: und natürlich handel ich dieses Buch sehr viel von den Dreißigerjahren Und es zeigt ihm auch dass Mode auch ein Statement setzen konnte.
00:13:02: Das Kaparelli hat die Individualität der Frau propagiert in einer Zeit, in der die Universität politisch so sehr gewünscht war.
00:13:10: Sie hat ein Frauenbild propagiert, in dem Frauen selbstständig waren.
00:13:13: Selbstbewusst eigenes Einkommen, eigener Beruf.
00:13:16: und dann kommst du natürlich automatisch auch auf die Zeit der Besatzung in Frankreich Und dann liest Du wie sehr die Franzosen eben nach diesem Schrecken des Ersten Weltkrieges sich darauf fixiert haben Pazifismus um jeden Preis.
00:13:30: Im Endeffekt haben sie sich zu handlangen eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte gemacht.
00:13:35: Also es damals eine schwere Diskussion gewesen und heute ist das auch eine schwierige Diskussion.
00:13:39: Also, wir sind so nah an den Dreißigerjahren wie nie zuvor.
00:13:43: Da würde ich absolut zustimmen!
00:14:07: Dort sind auch alle anderen Turmschreiber zu finden, die schon im Kochele Zwischenton zu Gast waren.
00:14:13: Haben Sie Fragen oder Feedback zum Kulturpolitischen Podcast der Georg von Vollmar Akademie?
00:14:19: Dann schreiben sie an kocherlezwischentoneetvollmar-akademie.de Und hören Sie bei der nächsten Folge wieder rein!
00:14:27: Bis dahin wünscht alles Gute und viel Kultur Ihre Michaela Friedrich.
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