Kocheler ZwischenTon

Was bedeutet Kultur? Wie relevant ist Kultur für unsere Gesellschaft und warum? Wird Kultur von der Politik genügend unterstützt? Im Kocheler ZwischenTon, dem kulturpolitischen Podcast der Georg-von-Vollmar-Akademie, spricht die BR-Autorin Michaela Fridrich jeden Monat mit profilierten Akteurinnen und Akteuren der Kulturszene über Fragen der Kunst und Kultur sowie über ihr Verhältnis zur Gesellschaft und zur Politik. Sie haben Feedback, Fragen, Anregungen? Schicken Sie der Autorin Ihre Nachricht an: KochelerZwischenTon@vollmar-akademie.de

Ergänzt wird der Podcast Kocheler ZwischenTon durch das neue hybride Diskussionsformat Kocheler KulturDiskurs, in dem wir mit Gästen aus dem Kulturleben und allen Interessierten ins Gespräch kommen.

Zur Akademie:
Die Georg-von-Vollmar-Akademie ist eine gemeinnützige Einrichtung der politischen Bildung mit eigenem Tagungshaus in Kochel am See. Ihr Ziel ist es, Menschen zum aktiven Gestalten der Gesellschaft und für die Teilhabe an unserer Demokratie zu begeistern. Dafür bietet die Akademie das ganze Jahr über ein vielfältiges Programm von Seminaren und Veranstaltungen an, u. a. zu den Themen Politik, Soziales, Gesellschaft, Geschichte, Umwelt und Kultur. Die Veranstaltungen sind für alle Interessierten offen. Weitere Informationen: www.vollmar-akademie.de

Kocheler ZwischenTon

Neueste Episoden

Michaela Karl über Kriegsberichterstatter, über Isadora Duncan und über die Münchner Turmschreiber

Michaela Karl über Kriegsberichterstatter, über Isadora Duncan und über die Münchner Turmschreiber

14m 32s

„Jeder Mensch sollte sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen“, sagt Michaela Karl. Die Schriftstellerin ist überzeugt, dass man ohne diese Beschäftigung weder die Gegenwart verstehen, noch die Zukunft gestalten kann. In ihren äußerst anregend geschriebenen Biografien über spannende, von der Öffentlichkeit bislang wenig beachtete Persönlichkeiten spielt daher der geschichtliche, gesellschaftliche und politische Hintergrund eine wichtige Rolle. Er lässt nicht nur die Porträtierten mit ihren Stärken und Schwächen anschaulich hervortreten. Sondern er beschert den Leserinnen und Lesern auch Aha-Erlebnisse, wenn sich überraschende Bezüge zu unserer Zeit erkennen lassen.

Christian Schnurer über Greenpeace, über Joseph Beuys und über die ganz großen Themen

Christian Schnurer über Greenpeace, über Joseph Beuys und über die ganz großen Themen

15m 11s

„Ich glaube,
dass Kunst keine PR-Strategie ist“, sagt Christian Schnurer. Der
Installationskünstler und Bildhauer lehnt es ab, dass Kulturschaffende sich als
Aktivisten begreifen. Dabei bezieht er in seinen eigenen Arbeiten dezidiert
Position zu gesellschaftlichen Fragen und politischen Auseinandersetzungen – ob
es um Migration, Krieg oder um die Einheit Europas geht. Daneben engagiert er
sich für seine freischaffenden Kolleg*innen im Berufsverband Bildender
Künstlerinnen und Künstler und als Initiator und Manager der Halle 6 in
Münchens Kreativquartier. Dort finden Kunstschaffende der Freien Szene Raum zum
Arbeiten und zum Wohnen. Denn Schnurer ist überzeugt: die Kreativen sind der
Schlüssel, wenn es darum geht,...

Friedrich Ani über das Erfinden von Namen, über den bayerischen Dialekt und über Kochel am See

Friedrich Ani über das Erfinden von Namen, über den bayerischen Dialekt und über Kochel am See

14m 59s

„Kunst findet nicht in einem leeren, abseitigen
Raum statt“, sagt Friedrich Ani. Der Schriftsteller erschafft in seinen
Kriminalromanen Figuren, wie man sie auch im echten Leben antreffen könnte. Unter
anderem ist auch das ein Grund für die Popularität seiner Bücher. Nachdem Ani
seit nunmehr dreißig Jahren fiktive Geschichten ersinnt, hat er zuletzt mit Schlupfwinkel
ein autobiografisches Buch geschrieben, in dem er sich an sein Aufwachsen in
einem bayerischen Dorf als Sohn einer Schlesierin und eines syrischen Arztes
erinnert. Ob autobiografisch oder frei erfunden: Friedrich Ani entwickelt seine
Figuren in einer Welt von heute, wo sie sich den Problemen und den...

Manuela Hartel über Naturerleben, über den Ministrantendienst und über transparente Gazen

Manuela Hartel über Naturerleben, über den Ministrantendienst und über transparente Gazen

14m 55s

„Viele Menschen
suchen in der Kunst und in der Religion Ähnliches“, sagt Manuela Hartel. Die
Video- und Installationskünstlerin sieht in der Kombination aus sinnlicher
Wahrnehmung und geistig-spiritueller Dimension die Antwort auf ein menschliches
Grundbedürfnis, das beide Bereiche verbindet. In ihren Arbeiten vereint sie
Elemente verschiedener Kunst-Genres von Musik, über Theater bis hin zu
bildender Kunst zu ganz eigenen Formen künstlerischen Ausdrucks. Dabei arbeitet
Manuela Hartel oft mit Licht und lässt so aus Räumen illusionistische Orte
entstehen, die Neugier wecken und zum Nachdenken anregen.

 

https://manuelahartel.de/

https://www.staatsoper-stuttgart.de/spielplan/a-z/station-paradiso/