Kocheler ZwischenTon

Was bedeutet Kultur? Wie relevant ist Kultur für unsere Gesellschaft und warum? Wird Kultur von der Politik genügend unterstützt? Im Kocheler ZwischenTon, dem kulturpolitischen Podcast der Georg-von-Vollmar-Akademie, spricht die BR-Autorin Michaela Fridrich jeden Monat mit profilierten Akteurinnen und Akteuren der Kulturszene über Fragen der Kunst und Kultur sowie über ihr Verhältnis zur Gesellschaft und zur Politik. Sie haben Feedback, Fragen, Anregungen? Schicken Sie der Autorin Ihre Nachricht an: KochelerZwischenTon@vollmar-akademie.de

Ergänzt wird der Podcast Kocheler ZwischenTon durch das neue hybride Diskussionsformat Kocheler KulturDiskurs, in dem wir mit Gästen aus dem Kulturleben und allen Interessierten ins Gespräch kommen.

Zur Akademie:
Die Georg-von-Vollmar-Akademie ist eine gemeinnützige Einrichtung der politischen Bildung mit eigenem Tagungshaus in Kochel am See. Ihr Ziel ist es, Menschen zum aktiven Gestalten der Gesellschaft und für die Teilhabe an unserer Demokratie zu begeistern. Dafür bietet die Akademie das ganze Jahr über ein vielfältiges Programm von Seminaren und Veranstaltungen an, u. a. zu den Themen Politik, Soziales, Gesellschaft, Geschichte, Umwelt und Kultur. Die Veranstaltungen sind für alle Interessierten offen. Weitere Informationen: www.vollmar-akademie.de

Kocheler ZwischenTon

Neueste Episoden

Suzan Çakar über Mokka, über Sparmaßnahmen und über im Hintergrund laufende Fernseher

Suzan Çakar über Mokka, über Sparmaßnahmen und über im Hintergrund laufende Fernseher

‧ 15m 14s

„Wir brauchen mehr Räume, die nahbar sind, wo wir uns austauschen können“, sagt Suzan Çakar. Die Moderatorin engagiert sich aufgrund ihrer eigenen kurdischen Biografie gegen Diskriminierung für eine menschlichere Gesellschaft. Als Mit-Gründerin des Kollektivs „We won’t shut up!“ organisiert sie jedes Jahr am internationalen Frauentag am 8. März ein Festival, das dem Empowerment von Frauen gewidmet ist. Zudem hostet sie die Gesprächsreihe „Auf einen Mokka mit Sue“ und lädt dazu Gäste mit einem migrantischen Hintergrund ein. Mittlerweile arbeitet Suzan Çakar dafür mit den Münchner Kammerspielen zusammen: im Habibi-Kiosk finden dort einmal im Monat Gespräche und Performances statt, die wenig gehörten...

Wolfgang Rathert über Herbert von Karajan, über moralische Verantwortung und über schnelle Tempi

Wolfgang Rathert über Herbert von Karajan, über moralische Verantwortung und über schnelle Tempi

‧ 15m 10s

„Als Künstler hat man eine Verantwortung – gerade, wenn man eine besondere Begabung hat“, sagt Wolfgang Rathert. Der Musikwissenschaftler und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München hat kürzlich eine Biografie des Dirigenten Herbert von Karajan veröffentlicht. Darin widmet er sich ausführlich und differenziert Karajans Aufstieg zu einem der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts und analysiert sein Verhältnis zum Nationalsozialismus. Es geht um Fragen der künstlerischen Berufung, der Ethik und darum, wie Kunst und Politik als eigene Sphären miteinander verwoben sind. Dabei zeigt sich, welchen Einfluss die politische Haltung von Kunstschaffenden auf ihre Kunst haben kann.

Sandra Hoffmann-Rivero über Expressionismus, das Goldschlägerhandwerk und über neue Perspektiven

Sandra Hoffmann-Rivero über Expressionismus, das Goldschlägerhandwerk und über neue Perspektiven

‧ 15m 10s

„Natürlich wird Kunst immer wieder instrumentalisiert von allen Seiten“, sagt Sandra Hoffmann-Rivero. Als Leiterin des Kulturamts Schwabach plädiert sie für die Freiheit der Kunst, wie sie im Grundgesetz garantiert wird. Politik dürfe sich nicht in die Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern einmischen und sie für ihre Zwecke missbrauchen. Um für ihre Anliegen Unterstützung zu finden, engagiert sich Hoffmann-Rivero auch als 2. Vorsitzende beim Verein Stadtkultur Bayern. Das Netzwerk kleiner und großer Gemeinden Bayerns bietet den Verantwortlichen in den Kulturämtern eine Plattform für Information und Austausch, um Kunst und Kultur durch aktuelle Krisen bestmöglich hindurchführen zu können.

Judith Egger über die Corona-Zeit, über Hasskommentare und über Schwellkörperforschung

Judith Egger über die Corona-Zeit, über Hasskommentare und über Schwellkörperforschung

‧ 15m 14s

„Ich versuche bei meinen Arbeiten über Leichtigkeit und Humor auch ernste Themen einzuschmuggeln“, sagt Judith Egger. Die bildende Künstlerin nutzt dazu verschiedene Formen künstlerischen Ausdrucks, von Installation über Performance bis hin zur Zeichnung oder Fotografie. Sie alle eint eine Botschaft: wenn wir nicht in Harmonie mit unserer Umwelt leben, zerstören wir unsere Lebensgrundlage und damit uns selbst. Um das in ihrer Kunst deutlich zu machen, lässt Judith Egger sich in ihren Projekten gerne von der Wissenschaft inspirieren. Denn entgegen landläufiger Ansicht hat diese ebenso wie die Kunst oftmals keine eindeutigen oder gar abschließenden Antworten auf alle Fragen, die uns bewegen....