Suzan Çakar über Mokka, über Sparmaßnahmen und über im Hintergrund laufende Fernseher
„Wir brauchen mehr Räume, die nahbar sind, wo wir uns austauschen können“, sagt Suzan Çakar. Die Moderatorin engagiert sich aufgrund ihrer eigenen kurdischen Biografie gegen Diskriminierung für eine menschlichere Gesellschaft. Als Mit-Gründerin des Kollektivs „We won’t shut up!“ organisiert sie jedes Jahr am internationalen Frauentag am 8. März ein Festival, das dem Empowerment von Frauen gewidmet ist. Zudem hostet sie die Gesprächsreihe „Auf einen Mokka mit Sue“ und lädt dazu Gäste mit einem migrantischen Hintergrund ein. Mittlerweile arbeitet Suzan Çakar dafür mit den Münchner Kammerspielen zusammen: im Habibi-Kiosk finden dort einmal im Monat Gespräche und Performances statt, die wenig gehörten...